Bruststraffung mit Lipofilling: Natürliche Form durch Eigenfett
Der Traum von einer vollen, straffen Oberweite ist für viele Frauen tief verankert. Doch nicht jede Patientin möchte dafür auf eine Brustvergrösserung mit Silikonimplantaten zurückgreifen. Die Bruststraffung mit Lipofilling (Eigenfetttransfer) bietet hier eine moderne, schonende Alternative. Sie kombiniert die ästhetische Brustkorrektur mit den Vorteilen einer Fettabsaugung (Liposuktion).
Was ist Lipofilling der Brust?
Unter Lipofilling versteht man das Injizieren von aufbereitetem Eigenfett in das Brustgewebe. Diese Methode ist ideal für Frauen, die:
- Ein natürliches Tastgefühl bevorzugen.
- Kein Fremdmaterial (Implantate) im Körper tragen möchten.
- Gleichzeitig störende Fettpolster an anderen Körperstellen reduzieren wollen.
Der Ablauf: In zwei Schritten zum optimalen Ergebnis
Ein entscheidender Punkt bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett ist die Überlebensrate der Fettzellen.
Wichtiger Hinweis zur Heilung: Die Resorptionsrate (der Anteil des Fetts, der vom Körper wieder abgebaut wird) liegt bei etwa 30% bis 50%. Das bedeutet, dass ca. 50% bis 70% der injizierten Fettzellen dauerhaft anwachsen.
Um ein wirklich zufriedenstellendes und stabiles Volumen zu erreichen, empfiehlt Prof. Shafighi folgendes Vorgehen:
- Erste Sitzung: Initialer Aufbau und Formgebung.
- Zweite Sitzung: Nach einer Wartezeit von 6 bis 9 Monaten (wenn das Endergebnis der ersten Sitzung stabil ist) erfolgt eine zweite Behandlung, um das Volumen zu perfektionieren.
Vorteile der Methode:
- Kein Fremdkörpergefühl: Die Brust fühlt sich absolut natürlich an.
- Minimale Narbenbildung: Da nur feine Kanülen verwendet werden, bleiben keine grossen Schnitte zurück.
- Zwei Fliegen mit einer Klappe: Fett wird dort entnommen, wo es stört (Bauch, Beine, Po) und dort eingesetzt, wo es gewünscht ist.
- Individuelle Modellierung: Asymmetrien lassen sich präziser ausgleichen als mit vorgefertigten Implantaten.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Die Bruststraffung mit Lipofilling eignet sich besonders bei:
- Moderater Erschlaffung: Wenn die Brust lediglich etwas an Spannkraft verloren hat (z.B. nach der Stillzeit).
- Wunsch nach moderater Vergrösserung: Mit Eigenfett lässt sich pro Sitzung etwa eine halbe bis eine ganze Körbchengrösse gewinnen.
- Vorhandenen Fettdepots: Die Patientin muss über ausreichend Spenderareale verfügen.
Worauf muss man nach dem Eingriff achten?
Die ersten Wochen sind entscheidend für das Anwachsen der Fettzellen:
- Stütz-BH: Ein spezieller Kompressions-BH stabilisiert das Ergebnis.
- Kein Druck: Um die Durchblutung der frischen Fettzellen nicht zu gefährden, sollte auf enges Liegen auf dem Bauch verzichtet werden.
- Sportpause: Körperliche Belastung sollte für ca. 4–6 Wochen pausiert werden.
- Büroalltag: Sie können nach 2 Wochen wieder ihrem gewohnten Büroalltag nachgehen
Vertrauen Sie auf Erfahrung. Eine Bruststraffung erfordert höchste chirurgische Präzision. Profitieren Sie von der Expertise aus über 1’000 Brustoperationen. Wir beraten Sie diskret und individuell in der Klinik Meduno.
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Über den Autor: Prof. Dr. med. Maziar Shafighi ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit über 25 Jahren Erfahrung. Als Leiter der Plastischen Chirurgie am Brustkrebszentrum Hirslanden Bern Biel und Inhaber der Klinik Meduno AG ist er international anerkannter Experte für komplexe Brustchirurgie. Er ist Mitglied der FMH, SGPRAC und ISAPS. Mehr über Prof. Shafighi erfahren.
Medizinische Qualitätssicherung: Zuletzt geprüft 2026 von Prof. Dr. med. Maziar Shafighi

