Eine Nasenkorrektur in Bern (Rhinoplastik oder Nasen OP) gehört zu den anspruchsvollsten Eingriffen der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Sie dient der Korrektur von Nasenhöckern, schiefen Nasen, breiten Nasenformen oder funktionellen Atemproblemen und beeinflusst massgeblich die gesamte Gesichtsharmonie.
Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich eine harmonischere Nasenform, ohne dass das Gesicht verändert oder „operiert“ wirkt. Genau hier liegt die Herausforderung einer modernen Rhinoplastik: Ästhetik und Funktion müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Ziel jeder Nasenkorrektur ist ein natürliches, unauffälliges Ergebnis, das Ihre individuelle Ausstrahlung unterstreicht und gleichzeitig eine langfristig stabile Nasenatmung gewährleistet.
Jede Nasenkorrektur führe ich persönlich durch, von der ersten Beratung über die Operation bis zur engmaschigen Nachkontrolle in meiner Klinik Meduno AG in Bern.
ab CHF 9'500.-
ca. 1,5 – 3 Stunden
Dämmerschlaf oder Narkose
Ambulant oder 1 Nacht stationär
nach ca. 7–10 Tagen
Regelmässige Nachkontrollen
1-2 Wochen
Nach 4 - 6 Wochen
Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt davon ab, ob eine medizinische Indikation vorliegt.
Reine ästhetische Korrekturen werden in der Regel nicht von der Grundversicherung übernommen.
Liegt jedoch eine funktionelle Beeinträchtigung vor, beispielsweise durch eine
stark verkrümmte Nasenscheidewand mit nachweislicher Atembehinderung,
kann ein Teil der Kosten von der Krankenkasse getragen werden.
Im Beratungsgespräch klären wir individuell ab, ob eine funktionelle Komponente vorliegt
und unterstützen Sie gegebenenfalls bei der Einreichung der notwendigen Unterlagen.
Bei der offenen Rhinoplastik erfolgt ein feiner Schnitt am Nasensteg (Columella).
Diese Narbe ist nach vollständiger Abheilung in der Regel kaum sichtbar, da sie sehr präzise gesetzt und spannungsfrei verschlossen wird.
Bei geschlossenen Techniken liegen sämtliche Schnitte im Inneren der Nase, sodass keine äusserlich sichtbaren Narben entstehen.
Die Narbenqualität hängt neben der Operationstechnik auch von individueller Hautbeschaffenheit und konsequenter Nachsorge ab.
Die allermeisten Patienten haben nach einer Nasenkorrektur geringe Schmerzen. Sie empfinden eher ein schwellungsbedingtes Spannungsgefühl, vergleichbar einem Sonnenbrand der Gesichtshaut. Allerdings werden Schmerzen von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich empfunden, und postoperative Schmerzen sind zudem vom Befund und der durchgeführten Operation abhängig. Sollten einmal nach der Nasenoperation Schmerzen auftreten, so sind diese durch Schmerzmedikamente aushaltbar.
Ein erster Eindruck des Ergebnisses zeigt sich nach Entfernung des Gipses nach etwa 7–10 Tagen.
Zu diesem Zeitpunkt besteht jedoch noch eine Restschwellung, insbesondere im Bereich der Nasenspitze.
Das endgültige Resultat entwickelt sich schrittweise über mehrere Monate.
Feine Konturen und die endgültige Definition der Nasenspitze zeigen sich häufig erst nach 6–12 Monaten,
da sich das Gewebe langsam anpasst und die Schwellung vollständig zurückgeht.
In meiner Praxis verzichte ich in der Regel auf klassische, stark belastende Nasentamponaden.
Dank moderner, strukturerhaltender Operationstechniken ist eine stabile Fixierung der inneren Strukturen meist ohne längere Tamponaden möglich.
In Einzelfällen – beispielsweise bei ausgeprägteren funktionellen Korrekturen – können weiche, kurzzeitig liegende Stabilisierungen sinnvoll sein. Diese werden jedoch in der Regel nach kurzer Zeit entfernt.
Mir ist wichtig, die postoperative Belastung für meine Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine sichere Heilung zu gewährleisten.
Eine ästhetische Nasenkorrektur sollte erst erfolgen, wenn das knöcherne und knorpelige Wachstum
weitgehend abgeschlossen ist. Dies ist in der Regel ab etwa 18 Jahren der Fall.
Wichtiger als das Alter allein ist jedoch die individuelle Reife, die Motivation und
eine realistische Erwartungshaltung. Vor jeder Operation erfolgt daher eine sorgfältige medizinische
und persönliche Beratung.
In den ersten Wochen sollte kein Druck auf dem Nasenrücken ausgeübt werden,
da sich Knochen- und Knorpelstrukturen noch in der Heilungsphase befinden.
In der Regel empfehle ich, für etwa 4–6 Wochen auf das direkte Tragen einer Brille zu verzichten
oder spezielle Hilfsmittel zu verwenden, die das Gewicht entlasten.
Kontaktlinsen können meist bereits wenige Tage nach dem Eingriff wieder getragen werden.
Die Heilung nach einer Nasenoperation (Nasen OP) erfolgt schrittweise. In den ersten Tagen treten Schwellungen und leichte Blutergüsse im Bereich von Nase und Augen auf. Weiche Nasentamponaden werden in der Regel nach wenigen Tagen entfernt.
Der grösste Teil der sichtbaren Schwellung geht innerhalb der ersten zwei Wochen zurück. Feine Restschwellungen – insbesondere an der Nasenspitze – können jedoch mehrere Monate bestehen bleiben. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten, da sich das Gewebe langsam an die neue Struktur anpasst.
Eine präzise, strukturerhaltende Operationstechnik ist entscheidend für eine kontrollierte Heilung und ein langfristig stabiles funktionelles und ästhetisches Resultat.
In der Regel sind Patientinnen und Patienten nach etwa 7 bis 10 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Zu diesem Zeitpunkt sind Tamponaden entfernt und grössere Blutergüsse meist deutlich abgeklungen.
Leichte Restschwellungen können weiterhin bestehen, sind jedoch für Aussenstehende in der Regel kaum sichtbar. Körperliche Schonung sollte in den ersten zwei Wochen konsequent eingehalten werden, intensiver Sport ist nach etwa 4 bis 6 Wochen wieder möglich.
Eine Revision-Rhinoplastik bezeichnet die Korrektur einer bereits zuvor durchgeführten Nasenoperation. Sie wird notwendig, wenn ästhetische oder funktionelle Probleme bestehen bleiben oder neu entstanden sind, beispielsweise Asymmetrien, eine instabile Nasenspitze oder anhaltende Atembeschwerden.
Revisionseingriffe sind technisch anspruchsvoller als Erstoperationen, da Narbengewebe vorhanden sein kann oder Knorpelstrukturen bereits verändert wurden. In manchen Fällen müssen stabilisierende Knorpeltransplantate eingesetzt werden.
Eine fundierte rekonstruktive Erfahrung ist bei Revisionseingriffen besonders wichtig, um sowohl die äussere Form als auch die langfristige Nasenfunktion sicher wiederherzustellen.
Nicht jede Formveränderung der Nase erfordert eine Operation. Bei geringfügigen Unregelmässigkeiten kann eine Nasenunterspritzung mit Hyaluronsäure eine temporäre Alternative darstellen.
Für eine umfassende Gesichtsprofilharmonisierung kann zusätzlich eine Kinnkorrektur mit Hyaluronsäure, eine dauerhafte Kinnkorrektur oder bei altersbedingten Veränderungen ein Mini Facelift oder Facelift in Betracht gezogen werden.



In unserer Klinik in Muri bei Bern nehmen wir uns Zeit, um Ihnen die Möglichkeiten ästhetischer Behandlungen sowie weiterer Behandlungen zur Verbesserung Ihres Erscheinungsbildes näherzubringen. Wir zeigen Ihnen Vorher Nachher Bilder mit realistischen Ergebnissen und erklären Ihnen detailliert, welche Veränderungen Sie erwarten können, damit Ihr Aussehen natürlich und harmonisch wirkt.